Deutscher Forstwirtschaftsrat (DFWR) und Bundesamt für Naturschutz (BfN) geben gemeinsame Erklärung ab:

Franz August Emde, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesamt für Naturschutz

28.01.2008

Deutscher Forstwirtschaftsrat (DFWR) und Bundesamt für Naturschutz (BfN) geben gemeinsame Erklärung ab:Im Blickfeld stehen die Themen Jagd, Zerschneidung von Wäldern und GentechnikBonn/Berlin, 28.Januar 2008: Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Frau Prof. Jessel und der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, MdB Georg Schirmbeck betonen auf einem ersten Treffen in Berlin, dass das Ökosystem Wald, das in Deutschland über 30 % der Gesamtfläche bedeckt, eine herausragende Bedeutung insbesondere für den Klimaschutz, die Biodiversität und die Grundwasserneubildung und -reinhaltung hat. Über Zwei Millionen private und öffentliche Waldeigentümer bewirtschaften 10,7 Millionen Hektar Wald. Insgesamt stocken im deutschen Wald 3,4 Milliarden Kubikmeter Holz, das – unter Wahrung einer naturverträglichen Nutzung – für Holzwerkstoffe, Schnittholz und für die Papierverarbeitung benötigt wird. Um auch weiterhin dieses Ökosystem zu erhalten, ist es dringend erforderlich, dass angepasste Schalenwildbestände im und mit dem Wald leben, dass die Zerschneidung des Waldes beschränkt wird und dass auf gentechnisch veränderte Organismen im Wald verzichtet wird.

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Die Wölfe sind wieder da

NABU-Aktionsplan Wolf

Nach rund 150 Jahren wurden im Jahr 2000 in Deutschland erstmals wieder Wolfswelpen von einer in Freiheit lebenden Wölfin geboren. Die Geburt der Jungwölfe in der sächsischen Oberlausitz war der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die bereits ab Mitte des letzten Jahrhunderts mit vereinzelt einwandernden Wölfen aus den östlichen Nachbarländern begann. Zwischen 1945 und 1990 versuchten mindestens 22 Wölfe erfolglos – sie wurden geschossen oder fielen dem Straßenverkehr zum Opfer – in Deutschland wieder Fuß zu fassen. Ab den 90er Jahren traten Wolfsbeobachtungen in Brandenburg und Sachsen häufiger auf. Aktuell (Mai 2005) ist davon auszugehen, dass in Sachsen wieder etwa sechs bis zehn Wölfe leben.

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Baumbesetzung gegen Brückenbau

ROBIN WOOD-Aktive besetzen 300 Jahre alte Buche in Dresden / Historische Bäume sollen für umstrittene Elbbrücke gefällt werden
Seit heute früh um 5:30 Uhr harren mehrere AktivistInnen der Umweltschutzorgani­sation ROBIN WOOD in einer jahrhundertealten Buche in der Dresdner Neustadt (Ecke Bautzener Straße / Angelikastraße) aus, die für den Bau der umstrittenen Waldschlösschenbrücke über die Elbe gefällt wer­den soll. In die Baumkrone hängten sie ein Transparent mit der Aufschrift „Auto-ritäten absägen! Bäume statt Beton“. Am Boden werden sie von zahlreichen engagierten BürgerInnen aus Dresden unterstützt. Gemeinsam wollen sie verhindern, dass mit den Baumfällungen Fakten für ein verfehltes Verkehrskonzept in Dresden geschaffen werden.

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